In der aktuellen Auswertung nach etwa einem Drittel der Saison setzt sich Rasensport Brand an die Spitze der Fairness-Tabelle. Die Aachener präsentieren sich bislang als besonders disziplinierte Mannschaft und kommen nach zehn Saisonspielen und nur 16 gelben Karten auf den stärksten Quotienten der gesamten Wertung mit 1,60.
Nur knapp dahinter folgt ein Vertreter aus der Landesliga 1. Der FV Bad Honnef präsentiert sich ebenfalls sehr fair. Aus elf Spielen ergibt sich ein Quotient von 1,63 – ein Ergebnis, das die Honnefer aktuell zum fairsten Team ihrer Staffel macht. Auch das Team aus dem Schmelztal kommt bislang ohne Platzverweis aus.
Landesliga 1 stark im oberen Bereich vertreten
Besonders auffällig: Gleich mehrere Mannschaften aus der Landesliga 1 mischen auf den oberen Plätzen mit. Der SC Borussia Lindenthal-Hohenlind liegt nach elf Spielen mit einem Wert von 1,72 auf Augenhöhe mit dem Bezirksligisten TuS Buisdorf (BZL 1) und bestätigt den starken Eindruck der Staffel. Der 1. FC Spich rangiert mit einem Quotienten von 2,18 etwas dahinter auf einem geteilten zehnten Platz mit TuS Marialinden und dem FSV Neunkirchen-Seelscheid (alle drei ebenfalls LL 1) sowie der JSG Erft 01 aus der Bezirksliga 3.
Enge Verfolgergruppe
Auf den Plätzen fünf bis neun folgen Germania Eicherscheid (BZL 4) und FC Hürth (LL 2) mit jeweils 1,90, der FC Wegberg-Beeck aus der Mittelrheinliga mit einem Quotienten von 2,00 sowie VfL Sindorf und TuS Langerwehe (beide BZL 3) mit jeweils 2,09.
Fairness gewinnt weiter an Bedeutung
Die Fair-Play-Wertung hat seit der vergangenen Saison noch einmal erheblich an Relevanz gewonnen. Für den Bitburger-Pokal werden freie Startplätze an die fairsten Teams vergeben, die sich sportlich nicht qualifizieren konnten. Der FVM hat dafür sowohl Kriterien als auch Zählweisen überarbeitet – Fairness soll sichtbarer belohnt werden.
