FVM-Vereinsdialog: FC Cro Sokoli Aachen – Gehemmte Wachstumsmöglichkeiten

FVM-Vereinsdialog: FC Cro Sokoli Aachen – Gehemmte Wachstumsmöglichkeiten

Der 142. Vereinsdialog im Verbandsgebiet führte die FVM-Delegation – bestehend aus dem Präsidenten Christos Katzidis, der Geschäftsführerin Sandra Fritz, dem Masterplan-Mitarbeiter Roman Martens und dem Kreisvorsitzenden Bernd Mommertz sowie dem Beauftragten für Freizeit- und Breitensport Manfred Handels des Kreises Aachen – zum FC Cro Sokoli Aachen. Vertreten wurde der Verein an diesem Abend durch Frane Pavlak (1. Vorsitzender), Vlado Kunstic (2. Vorsitzender), Denis Jankovic (Geschäftsführer), Zeljko Lazar (stellv. Geschäftsführer), Kreso Keljar (Kassenwart) und Josip Petrinec (stellv. Kassenwart).

Beachparty zum WM-Finale

Der Verein wurde im Jahr 2000 gegründet. Ansässig ist der kroatische Fußballclub an einem städtischen Ascheplatz in Aachen nahe der belgischen Grenze. Seit etwa zehn Jahren sei der FC Cro Sokoli Aachen der einzige Verein, der die Sportanlage nutzt. An Heimspieltagen werde regelmäßig gegrillt, am Verkaufsstand werde kroatisches Essen angeboten. Zu besonderen Anlässen habe der Verein größere Events durchgeführt. So habe der Verein 2018 anlässlich des WM-Finals mit Beteiligung der kroatischen Nationalmannschaft eine Beachparty veranstaltet, welche 500 Besucher*innen anzog.

Mit dem Ascheplatz ums Überleben kämpfen

Durch die gegebene Infrastruktur, welche dem städtischen Ascheplatz zu Grunde liegt, habe der Verein aber auch Schwierigkeiten neue Spieler*innen zu gewinnen.  Der FC Cro Sokoli Aachen habe keine Jugendabteilung: „Es möchte heutzutage natürlich keiner mehr auf Asche spielen. Mit dem Sportplatz können wir keine Jugendabteilung aufbauen. Wir würden gerne wachsen und Jugendmannschaften melden. Das ist aber mit dem Ascheplatz nicht möglich“, erklärt Geschäftsführer Denis Jankovic. Mit dem Ascheplatz kämpfe der Verein Saison für Saison um das Überleben.
Aktuell melde der Verein eine Herrenmannschaft in der Kreisliga C sowie eine Ü 32-Herrenmannschaft. Um das große Ziel, die Errichtung eines Kunstrasenplatzes, erreichen zu können, benötige man Unterstützung seitens der Stadt Aachen. In der Vergangenheit habe die Stadt angegeben, dass die Sportanlage nicht saniert werden kann, da laut Aussagen der Stadt an Geldern fehle.  „Eine Förderung wie Sportstätten 2022 werde es in der nächsten Legislaturperiode wohl nicht geben. Die Stadt muss dennoch verstehen, dass ihr einen Kunstrasenplatz braucht, um wachsen zu können.“, erklärt FVM-Präsident Christos Katzidis. 

Weitere Themen des Austauschs waren unter anderem Ehrenamt, Mitgliedergewinnung sowie Sportgerichtsbarkeit.

Gute Denkanstöße für den FC Cro Sokoli Aachen

Zum Abschluss bedankte sich der Geschäftsführer Denis Jankovic für den intensiven und angenehmen Austausch: „Ein Herzliches Dankeschön, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Für uns war es sehr informativ. Wir hatten nicht die Erwartung, dass Sie uns einen Kunstrasenplatz bauen. Sie haben uns dennoch gute Denkanstöße gegeben“.

Auch Christos Katzidis bedankte sich für das Gespräch: „Uns ist es wichtig mitzunehmen, was euch bewegt. Wenn ihr ein Anliegen an uns habt, meldet euch gerne. Wir sind für unsere Vereine da und es ist unsere Aufgabe, euch zu unterstützen.“

 

Teilnehmer*innen: 

FC Cro Sokoli Aachen: Frane Pavlak (1. Vorsitzender), Vlado Kunstic (2. Vorsitzender), Denis Jankovic (Geschäftsführer), Zeljko Lazar (stellv. Geschäftsführer), Kreso Keljar (Kassenwart), Josip Petrinec (stellv. Kassenwart)

FVM: Christos Katzidis (Präsident), Sandra Fritz (Geschäftsführerin), Roman Martens (Mitarbeiter Masterplan)

FVM-Kreis Aachen: Bernd Mommertz (Kreisvorsitzender), Manfred Handels (Beauftragter für Freizeit- u. Breitensport)

 

 

Foto v.l.n.r.: Kreso Keljar, Frane Pavlak, Denis Jankovic, Zeljko Lazar, Vlado Kunstic, Josip Petrinec, Sandra Fritz, Christos Katzidis, Bernd Mommertz, Manfred Handels
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