Fußball-Verband Mittelrhein wächst: Erstmals über 400.000 Mitglieder

Fußball-Verband Mittelrhein wächst: Erstmals über 400.000 Mitglieder

Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) hat im Jahr 2023 die Schallmauer von 400.000 Mitgliedern durchbrochen. Aktuell verzeichnet der FVM zum Stichtag 1. Januar 2023 insgesamt 404.119 Mitglieder. Damit wächst der siebtgrößte Landesverband im Deutschen Fußball-Bund (DFB) um 18.554 Mitglieder: ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahreserhebung 2022 mit 385.565 Mitgliedern.   

Im Spielbetrieb sind nunmehr 143.078 Erwachsene, Jugendliche und Kinder aktiv. 2022 waren es 137.430. Die Zahl der aktiven Mitglieder hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 5.648 (5,6 Prozent) erhöht.

Die weiteren Zuwächse setzen sich aus den im Freizeit- und Breitensport aktiven sowie den passiven Mitgliedern zusammen. Bei den aktiven Mitgliedern in diesem Bereich steigt die Zahl von 75.235 auf 78.740. Ein Plus von 3.505 Aktiven oder 4,7 Prozent. Noch größer war der Zuwachs bei den passiven Mitgliedern. Hier stieg die Zahl von 172.900 auf 182.301: ein Plus von 9.401 Mitgliedern bzw. 5,7 Prozent.

Besonders erfreulich: Die Mitgliederzahl der aktiven Spielerinnen im FVM-Spielbetrieb und im Freizeit- und Breitensport steigt um 6,6 Prozent auf insgesamt 44.821 Mädchen und Frauen (2022: 42.033). Bei den Juniorinnen hat der FVM von den U7- bis zu den U17-Juniorinnen sogar zweistellige prozentuale Zuwächse zu verzeichnen. So erstreckt sich das Wachstum von 10,5 Prozent bei den U17-Juniorinnen bis zu 24,1 Prozent bei den U11-Juniorinnen.

Auch bei den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern steigt die Zahl der Unparteiischen um 5,2 Prozent auf 2.001 (2022: 1.896). Bei den Jungschiedsrichterinnen und -schiedsrichtern unter 18 Jahren gibt es sogar einen Zuwachs von 25,4 Prozent. Die Zahl stieg von 282 jungen Unparteiischen im Vergleich zum Vorjahr auf 378.

„Die beachtliche Steigerung unserer Mitgliederzahlen zeigt, dass die Menschen im Verbandsgebiet mehr denn je Freude am Sport und Lust auf Fußball haben“, erklärt FVM-Präsident Christos Katzidis. „Gleichzeitig brauchen unsere Vereine dringend eine gute und vor allem auskömmliche Infrastruktur, damit niemand – und insbesondere nicht Kinder und Jugendliche – abgewiesen werden müssen. Dafür brauchen wir mehr Trainingsplätze. Hier sind die Kommunen in der Pflicht, die in der ganz überwiegenden Anzahl Eigentümer der Fußballplätze sind. Gleiches gilt für die Gebäude auf den Sportplätzen. Auch hier besteht in vielen Fällen Handlungsbedarf, vor allem mit Blick auf die Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund haben wir als erster Fußball-Landesverband in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Jahr ein Positionspapier mit 21 politischen Forderungen und fünf Kernforderungen beschlossen. Wir erwarten von der Politik eine entsprechende Umsetzung, damit das ehrenamtliche Engagement wieder attraktiver wird und die Aktiven, vor allem auch im Kinder- und Jugendbereich, auch bei steigenden Mitgliederzahlen Fußball spielen können“, so Katzidis.

Hintergrund
Basis der Berechnungen sind die Angaben der ordentlichen FVM-Mitgliedsvereine sowie des Betriebssportverbandes NRW (insgesamt 1.051 Vereine). Der Fußball-Verband Mittelrhein untermauert mit den Mitgliederzahlen seine Stellung als einer der mitgliederstärksten Sportverbände in NRW und als siebtgrößter DFB-Landesverband.

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