Faszination Volunteering: Wie eine Vounteer-Tätigkeit ein Leben verändert

Faszination Volunteering: Wie eine Vounteer-Tätigkeit ein Leben verändert

Christiane Herz war ehrenamtlich als Volunteer bei der UEFA EURO 2024 im Einsatz. Was fasziniert die 39-Jährige an dieser Tätigkeit? Wie wird man Volunteer? Und welche Möglichkeiten bietet hier der FVM?

Was waren das für tolle vier Wochen? Was waren das für spektakuläre Tage in Köln? Als die Schotten in der Stadt waren. Die Engländer. Die Belgier. Die Rumänen. Die Schweizer. Und die Fans zahlreicher weiterer Nationen. Die Fußball-Europameisterschaft war ein großes Fest – für alle Beteiligten. Das lag auch daran, dass die 16.000 Volunteers Einheimische und Gäste so herzlich willkommen geheißen und geholfen haben, wenn es nötig war.

Eine von ihnen war Christiane Herz. Die 39-Jährige war bei allen fünf Begegnungen in Köln im Einsatz und hat die Ballkinder koordiniert, die dafür sorgten, dass den Spielern bei Einwürfen oder Ecken möglichst schnell wieder ein Ball zur Verfügung gestellt wurde. „Obwohl ich mich direkt am Spielfeldrand aufgehalten habe, habe ich von den Begegnungen selbst wenig mitbekommen“, sagt Herz. „Aber das war für mich auch nicht entscheidend. Viel wichtiger war mir, dass ich meinen kleinen Teil dazu beitragen konnte, dass das Turnier perfekt über die Bühne gegangen ist. Außerdem konnte ich hinter die Kulissen solch eines Großevents schauen. Das sind einmalige Erlebnisse.“

Wenn Volunteering das Leben verändert

Für sie war der spektakulärste Moment des Turniers, als sie vor dem Duell zwischen Schottland und der Schweiz vor der Kurve der „Tartan Army“ stand und die schottischen Fans ihre Nationalhymne lautstark mitgesungen haben: „Da hatte ich wirklich Gänsehaut.“  Herz ist seit über zehn Jahren als Volunteer dabei. Ihre Premiere hatte sie im Rahmen der Weltmeisterschaft der Frauen 2011, als sie in Leverkusen im Einsatz war. „Man kann sagen, dass das Volunteering im wahrsten Sinne des Wortes mein Leben verändert hat“, sagt sie. „Auf diesem Weg habe ich meinen Mann kennengelernt. Heute sind wir glücklich verheiratet, haben zwei Kinder und sind weiter gerne Volunteer, wenn es unsere Zeit zulässt.“Das Volunteering ist grundsätzlich eine ehrenamtliche Tätigkeit. „Aber die Erfahrungen, die man sammelt, und die Freundschaften, die dabei entstehen, sind viel mehr wert als das Geld, das man für die Tätigkeit vielleicht verlangen könnte“, betont Herz.

Volunteering im FVM

Auch bei FVM-Veranstaltungen werden regelmäßig Volunteers benötigt – zum Beispiel beim beim DFB-Pokalfinale der Frauen in Köln, bei DFB-Länderspielen der Männer und Frauen im Verbandsgebiet sowie beim Bitburger-Pokalfinale. Herz hat auch hierbei bereits unterstützt.

„Ich kann wirklich nur jeder und jedem empfehlen, es einmal auszuprobieren und die Zeit zu investieren, wenn die Möglichkeit besteht“, sagt Herz. „Wer einmal erlebt hat, wieviel Spaß das macht, wird immer wieder dabei sein. Das Volunteering ist zwar unbezahlt. Aber das ist für mich tatsächlich überhaupt kein Faktor. Was man persönlich nachher mitnimmt, ist wirklich unbezahlbar.“

 

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Weitere Informationen zum Volunteer-Programm im FVM finden Sie hier.

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