Acht neue Schiedsrichter im Fußballkreis Aachen

Acht neue Schiedsrichter leiten von nun an Begegnungen im Fußballkreis Aachen. So das Resultat des neuesten Unparteiischen-Lehrgangs. Den veranstaltete der Aachener Lehrstab in Kooperation mit den Fußballkreisen Düren und Heinsberg im Vereinsheim des SC Jülich 10/97. Insgesamt brachte der Koop-Lehrgang 28 neue Referees ein.

Acht neue Schiedsrichter im Fußballkreis Aachen

Fabian Groß (SV Breinig), Fabio Gülpen (Sparta Bardenberg), Kevin Jäger (DJK Dorff), Hermann Laven (Germania Freund), Leo Gabriel Lanckohr (VfJ Laurensberg), Dejan Savic (Germania Dürwiß), Norbert Schön (SV Rott) und Tobias Schüppen (Alemannia Aachen) heißen die „Neuzugänge“ des Schiedsrichterkreises Aachen. Der Grund für die Zusammenarbeit der Kreis-Lehrstäbe lag für Aachens Lehrwart Alex Pohl auf der Hand: „Es kam die Idee auf, dass die drei Nachbar-Fußballkreise Aachen, Düren und Heinsberg in diesem Frühjahr einen gemeinsamen Lehrgang aufbauen, um die Ausbildung neuer Schiedsrichter trotz geringerer Anmeldungen zu gewährleisten.“ Denn der Lehrgang zum Jahresanfang ist erfahrungsgemäß derjenige, der schwächere Teilnehmerzahlen hat.

„Die Arbeit mit den anderen Fußballkreisen war sehr bereichernd. Von der intensiven Vorbereitung bis zur Durchführung klappte die Zusammenarbeit aller drei Lehrstäbe sehr gut. Wir waren im ständigen Kontakt, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren“, lobte Pohl. „Größter Vorteil dieser Konstellation war, dass alle Anwärter von den Erfahrungen und Einsichten aller drei Kreise profitieren konnten. Als Schiedsrichter auf Kreisebene ist man meistens nur in seinem eigenen Kreis unterwegs, hat seltener die Möglichkeit, Schiedsrichter anderer Kreise kennenzulernen“, erklärte Pohl, der anfügte: „Jülich als zentraler Veranstaltungsort war auch ein Begegnungsort, um mit Schiedsrichtern und Anwärtern in Kontakt zu kommen.“

Und das ist auch ein Modell für die Zukunft: „Mit der Zusammenlegung haben wir eine Variante gefunden, wie wir einen großen Lehrgang erfolgreich durchführen können. So müssen wir keine kreisinternen Lehrgänge wegen geringer Teilnehmerzahlen absagen. Dann muss kein Interessierter länger als ein halbes Jahr warten – und die Kreise kommen schneller an neue Schiedsrichter.“

Foto und Bericht: Kevin Teichmann (Aachener Zeitung)

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