250.000 Fair Play-Karten für Kinderfußball

Kinder zeigen ihren Eltern die Fair Play-Karte. 250.000 grüne Karten mit der Aufschrift "Fair bleiben, liebe Eltern" werden an den DFB-Fair-Play-Spieltagen am 8./9. und am 15./16. September bundesweit verteilt. Allein im Gebiet des Fußball-Verbandes Mittelrhein werden knapp 20.000 Karten ausgegeben. Die kleinsten Fußballerinnen und Fußballer in den Ligen der Bambini, F- und E-Junioren übergeben die Karte direkt vor dem Anstoß an Papa oder Mama, an die Großeltern oder weitere Verwandte und Bekannte am Spielfeldrand.

250.000 Fair Play-Karten für Kinderfußball

"Fair bleiben, liebe Eltern", steht auf der Vorderseite der Karte. Auf der Rückseite finden die Eltern dann fünf pointiert formulierte Verhaltenstipps:

1. Danken statt Zanken – Zeige Respekt gegenüber allen Beteiligten
2. Vergnügen statt Rügen – Stelle den Spaß in den Vordergrund
3. Loben statt Toben – Ermutige durch positive Rückmeldungen
4. Erlebnis statt Ergebnis – Lass das sportliche Resultat nicht über allem stehen
5. Vorbild statt fuchsteufelswild – Sei dir deiner Vorbildfunktion bewusst

Die Aktion im Bambini-, F- und E-Jugend-Fußball ist ein Teil des umfangreichen DFB-Engagements für eine faire Spielkultur.

Der Fußball-Verband Mittelrhein hat bereits vor mehr als zehn Jahren den Fokus auf ein Fußballspiel ohne Druck von außen für die jüngsten Kicker gelegt und die FairPlayLiga ins Leben gerufen, die mittlerweile bundesweit umgesetzt wird. Die Zuschauerregeln der FairPlayLiga besagen unter anderem einen Mindestabstand aller Zuschauer von circa 20 Metern. Auch wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Postkarten-Aktionen durchgeführt und so Erfolge bei den Zuschauern erzielt: „Die Aufforderung vom eigenen Sohn oder der eigenen Tochter, sich nicht so in ein Spiel von Kindern einzumischen, ist häufig erfolgreicher, als wenn man von anderen Erwachsenen getadelt wird. Klar ist: Ohne die Unterstützung der Eltern gäbe es keinen Kinderfußball. Allerdings neigen heute viele Eltern dazu, den Einfluss auf das Spiel der Kinder etwas zu übertreiben. Druck, Anweisungen und auch Beschimpfungen können dann vorkommen und behindern das eigene und auch alle anderen Kinder“, betont der Vorsitzende des Verbandsjugendausschusses Rudi Rheinstädtler. FVM-Jugend-Bildungsreferent Oliver Zeppenfeld ergänzt: „Das richtige Elternverhalten gehört zum gesunden Kinderfußball. Daran müssen die Erwachsenen manchmal auch durch den eigenen Nachwuchs erinnert werden. Deshalb halten wir diese DFB-Fair Play-Maßnahme für wirkungsvoll und unterstützen sie mit großer Überzeugung.“

Weitere Informationen: www.dfb.de/fair-playgewaltpraevention/fair-play/fair-play-karte/

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